Die DSGVO gilt seit 2018. Trotzdem wird Datenschutz auf vielen Websites noch immer wie ein Aufkleber behandelt: erst die Seite bauen, dann die Tools einbinden, am Ende ein Banner darüber. Das ist teuer, unsauber und meist unnötig – denn die Fragen, um die es bei Datenschutz geht, fangen viel früher an: Welche Daten fallen an? Wohin fließen sie? Wer braucht sie wirklich?
Diese Fragen stellen wir zu Beginn Ihres Projekts, nicht am Schluss. Datensparsamkeit, die im Konzept angelegt ist, kostet kaum mehr und erspart das Nachrüsten: keine Einwilligungs-Kaskaden, keine Pflege fremder Plugins, keine Datenflüsse, die irgendwann niemand mehr überblickt.
Und es gilt für mehr als die klassische Website. Webanwendungen – Formulare, Kundenportale, interne Tools – verarbeiten meist deutlich mehr personenbezogene Daten als eine digitale Visitenkarte. Genau dort lohnt sich ein sauberer Plan. Einen Baustein, das Thema Cookies, beleuchten wir gesondert unter Website ohne Cookies – hier geht es um das Ganze: Ihre Datenflüsse von Anfang bis Ende.
Was wir für Sie tun
- Datenschutz im Konzept, nicht als Feinschliff. Wir legen die Datenflüsse fest, bevor der erste Pixel sitzt: Welche Daten entstehen, wo liegen sie, wer greift zu. Was nie erhoben wird, muss später niemand schützen.
- Hosting in der EU. Wir richten Website und Webanwendungen auf Infrastruktur in der EU ein. Keine Datenreisen in ferne Rechenzentren, wenn es keinen Grund dafür gibt.
- Formulare ohne Umwege. Kontaktdaten landen dort, wo Sie sie brauchen – ohne überflüssige Zwischenstopps bei Drittdiensten. Weniger Stationen bedeuten weniger Risiko und weniger Erklärungsaufwand.
- Datensparsamkeit bei Web-Apps. Rollen- und Rechtekonzepte, die regeln, wer was sehen darf. Datenmodelle, die nur speichern, was der Zweck braucht – nicht alles, was gerade speicherbar wäre.
- Tracking vermeiden, wo es geht. Wer auf tracking-basierte Dienste verzichtet, vermeidet gleich ganze Batterien an Einwilligungs-Handling. Wo Zahlen gebraucht werden, reichen cookielose bzw. serverseitige Alternativen.
- Technische Grundlagen. Verschlüsselung, gepflegte Updates, schlanke Setups – weniger Angriffsfläche, weniger Sorgen.
Warum mattschach
- Einzelschritte mit Festpreis. Datenschutz lässt sich in klare Schritte zerlegen – Konzept, Aufbau, Pflege. Sie zahlen jeden Schritt einzeln, nur wenn Sie ihn brauchen.
- Ein Ansprechpartner. Kein Ticket-Pingpong zwischen Agentur, Hoster und Dienstleister. Sie sprechen mit dem, der Ihre Datenflüsse kennt.
- Ehrliche Technik statt Tool-Wildwuchs. Mit Astro bauen wir schlanke, überwiegend statische Websites mit wenig Angriffsfläche – und wenig Datenfläche. Braucht Ihr Vorhaben ein CMS oder Login-Bereiche, setzen wir ProcessWire ein: ein individuelles CMS, das so viel verarbeitet, wie Ihr Arbeitsablauf braucht – und nicht mehr. Für interne Tools und Automatisierung gehen wir auch KI-gestützte Wege (KI & Automatisierung) – unter derselben Regel: nur Daten, die gebraucht werden.
Und eine Grenze nennen wir offen: Wir sind keine Anwälte. Für die rechtliche Bewertung Ihrer Datenflüsse und Texte empfehlen wir den Blick eines Anwalts – die technische Umsetzung ist unser Teil, und die sitzt.
Häufige Fragen
Was macht eine Website DSGVO-konform?
Es gibt keinen Schalter, den man umlegt. Technisch hilft eine klare Linie: wenig erheben, Daten in der EU behalten, Drittdienste auf das nötige Maß begrenzen, Formulare ohne Umwege. Was darüber hinaus rechtlich gefordert ist – etwa bei Texten und Prozessen –, ist eine Frage für einen Anwalt. Wir setzen die technische Seite konsequent um.
Gilt die DSGVO auch für kleine Unternehmen?
Ja. Die DSGVO gilt seit 2018 grundsätzlich für alle, die personenbezogene Daten verarbeiten – auch für KMU und kleine Betriebe. Die Größe ändert nichts an der Grundpflicht, sorgfältig mit Daten umzugehen. Sie ändert nur, wie viel Aufwand nötig ist – und der bleibt mit schlanker Technik überschaubar.
Ist das dasselbe wie eine Website ohne Cookies?
Nein, das ist ein Baustein. Beim Thema Cookies geht es um Einwilligungen und tracking-basierte Dienste. Hier geht es um alle Datenflüsse: Hosting, Formulare, Webanwendungen, Rollen und Speicherung. Eine Website kann ohne Cookies auskommen und trotzdem Daten unnötig an Drittdienste weitergeben – und umgekehrt.
Was kostet eine datenschutzkonforme Website?
Von Anfang an mitgedacht, ist Datenschutz kein großer Posten – nachgerüstet wird er einer. Wie viel im Einzelnen anfällt, hängt am Umfang: statische Website, Web-App mit Logins, internes Tool. Wir rechnen in Einzelschritten mit Festpreis ab; eine Einordnung der Kosten findet sich unter Was kostet eine Website?.
Fangen wir vorne an
Datenschutz ist am einfachsten, wenn er von Anfang an im Konzept steht – und am teuersten, wenn er als Nachtrag kommt. Wenn Sie eine Website oder Web-App planen: Schreiben Sie uns. Wir denken es von der ersten Stunde an mit.